Eigene Programme > MPEG-1/2 Demuxer

Anleitung

Grafische Oberfläche

Über das Hauptmenue "Datei" > "Öffnen" wird ein "Datei öffnen"-Dialog aufgerufen. In diesem können eine oder mehrere Dateien ausgewählt werden. Anschließend wird die Auswahl geladen, kurz analysiert und in das obere Feld eingetragen. Die vorherige Auswahl wird dabei entfernt. Alternativ können Dateien per Drag and Drop auf das Formular gezogen werden.

Die Streams der Dateien werden als Liste in einer Baumstruktur dargestellt. Dabei wird der Typ der Datei mit ihrer maximalen Bitrate und der Anzahl der Video- und Audiospuren angezeigt. Desweiteren die Videospuren mit ihrem Typ, der Bildauflösung, der Bildwiederholfrequenz (Framerate), dem Seitenverhältnis (Aspect Ratio) und der durchschnittlichen Bitrate sowie die Audiospuren mit ihrem Typ, der Abtastfrequenz (Sample Rate), der Bitrate und dem Delay.

Der Delay ist die Differenz aus der ersten Anzeigezeitstempel (Presentation Time Stamp) von Audio und Video. Im Gegensatz zu DGIndex werden führende B-Frames berücksichtigt. Diese müssten beim Demuxen entfernt und der Delay dann korrigert werden, was zur Zeit jedoch noch nicht getan wird.

Je nachdem, ob man auf "Liste", den Dateinamen oder den Einzelstream doppelt klickt, wird demuxt. Also entweder alle Dateien mit allen Streams, eine Datei mit allen Streams oder ein einzelner Stream. Die Streams werden im selben Verzeichnis gespeichert und erhalten denselben Namen wie die Quelldatei. Dieser wird jedoch um die StreamID und beim Audio um den Delay ergänzt. Eine Dateiendung wird entsprechend des Streamtypes angehängt:

Sollen die Dateien an einem anderen Ort und/oder einem anderen Namen gespeichert werden, muss über das Hauptmenue "Datei" > "Start" demuxt werden:

Dann wird vor dem Demuxen einer Datei ein Speicher-Dialog angezeigt.

Für den Fall, das eine anzulegende Datei bereits existiert, wird nachgefragt, bevor sie überschrieben wird. Wird eine Frage mit "Nein" beantwortet, wird der Vorgang abgebrochen.

Commandline

Der Demuxer läßt sich auch per Commandline aufrufen. Dazu werden ihm die zu demuxenden Dateien als Parameterliste übergeben. Optional kann am Ende der Liste ein existierendes Verzeichnis als Zielverzeichnis mitgegeben werden. Alle Dateien werden dann darin gespeichert. Ein Beispiel:

Es handelt sich um eine Zeile.

Wichtig: Alle bereits existierenden Dateien werden ohne Nachfrage überschrieben. Existiert das als Zielverzeichnis angegebene Verzeichnis nicht, werden die Dateien im Verzeichnis der Quelldateien gespeichert.