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microSD-Karte vorbereiten

  • Karte
  • Betriebssystem
  • Image unter Windows auf die Karte schreiben
  • Image unter Ubuntu Mate auf die Karte schreiben
  • Partitionen
  • Karte

    MircoSD-Karten gibt es in der Regel ab einer Größe von 8 GB (~8 €) bis zu 128 GB (~40 €). Bei den Preisen ist man geneigt, gleich eine größere Karte zu verwenden. So verwendete ich zu Beginn eine Karte mit 32 GB. Da ich allerdings nach jedem Schritt eine Sicherungskopie auf der Festplatte abgelegt hatte, füllte sich diese recht schnell.

    Die Anleitungen zum Verkleinern der Backup-Images sind nicht unbedingt leicht nach zu vollziehen, so dass ich es noch nicht versucht habe. Das Packen mit 7zip dauert lange und bringt nicht viel, da sich anscheinend in den unbeschriebenen Bereichen des Images einiger Müll befindet, der sich schlecht komprimieren lässt.

    Deshalb verwende ich nun erst einmal eine microSD-Karte mit 8 GB.

    Betriebssystem

    Beim Betriebssystem hatte ich mich zunächst für Raspbian Jessie entschieden. Da für das Projekt keine grafische Oberfläche erforderlich ist, wollte ich Raspbian Jessie lite verwenden. Weil dies dann doch nicht so funktionierte wie erwünscht, bin ich dann doch wieder zu Raspbian Jessie zurück. Seit November 2016 wird als Desktop Pixel verwendet:

    Hier verwende ich das Image vom 11. Januar 2017.

    Image unter Windows auf die Karte schreiben

    Um das Imagedatei auf die microSD-Karte zu schreiben verwende ich unter Windows den Win32 Disk Imager, welchen ich beim ersten Test heruntergeladen und installiert hatte:

    Zum Abschluss der Installation des Win32 Disk Imager wird die Option angeboten, den Imager zu starten. Diese kann man deaktivieren, da der Startversuch wegen der Benutzerkontensteuerung mit einer Fehlermeldung endet.

    Nachdem ich die als Archiv heruntergeladene Imagedatei entpackt habe, ...

    ... öffne ich es mit dem Win32 Disk Imager.

    Der Win32 Disk Imager zeigt beim Start die USB-Laufwerke an. Da bei mir nur die microSD-Karte eingelegt und kein USB-Stick angesteckt ist, ist die microSD-Karte unter [I:\] bereits als Device ausgweählt.

    Kartenleser sind in der Regel über USB eingebunden auch wenn sie fest verbaut sind. Wenn ein USB-Stick angeschlossen ist, kann auch dieser als Ziel ausgewählt werden. Deshalb muss das Ziel immer kontrolliert werden. Nach einem Klick auf Write wird noch eine Bestätigung verlangt.

    Anschliessend wird das Imagedatei auf die microSD-Karte geschrieben. Wenn das Schreiben beendet wird, gibt es eine Meldung über den Erfolg. Hier war der Vorgang erfolgreich. Mit einem Klick Exit kann der Imager beendet werden.

    Image unter Ubuntu Mate auf die Karte schreiben

    Für das Schreiben des Images auf die Karte wird unter Ubuntu das Befehlzeilentool dd verwendet.

    Nach dem Einlegen der Karte in den Kartenleser wird die Karte gemountet und der Inhalt im Dateimanager angezeigt. Die Karte muss ausgeworfen werden damit dd arbeiten kann.

    Ich habe hier Ubuntu 16.04 mit Mate-Desktop. Über das Hauptmenue

    öffne ich die Laufwerksverwaltung und wähle den SD-Kartenleser aus.

    Unter Gerät sehe ich den Pfad zur microSD-Karte, welche ich bei dd angeben muss.

    Nun wird der Dateimanager geöffnet und darin darin der Pfad zur Imagedatei.

    Damit habe ich den Pfad zur Datei, welcher ebenfalls für dd benötigt wird.

    Nun wird das Terminal geöffnet. Am schnellsten geht dies über [Steuerung] + [Alt] + [T]. Der Befehl muss mit sudo ausgeführt werden. dd wird mit den Optionen of (Output File) und if (Input File) ausgeführt. Als Parameter werden die oben errmittelten Pfade eingetragen.

    $ sudo dd of=/dev/mmcblk0 if=/media/fr_an/Raspbian/2017-01-11-raspbian-jessie.img
    

    Anschliessend wird das Passwort abgefragt und dann darf man warten. Leider zeigt dd keinen Fortschritt an.

    Partitionen

    Unter Windows kann man sich in der Computerverwaltung die Partitionen ansehen. Die microSD-Karte besitzt eine 63 MB große FAT-Partition und eine weitere 4,01 GB große Partition, deren Format nicht angegeben ist. 3,33 GB der Karte sind nicht zugeordnet. Bei dem lite OS waren es 1,23 und 6,11 GB.

    Unter Ubuntu kann man sich in der Laufwerksverwaltung ebenfalls die Partitionen ansehen. Dabei weichen die Größenangaben etwas ab. Hier sind 66 MB, 4,3 GB und 3,6 GB.

    Links