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Interface (Core)

GET CONFIGURATION Command - Operation Code $46
CORE FEATURE - Feature Number $0001

Im Kapitel Feature wurde die Feature List ermittelt. Das Core Feature ist in den Multimedia Commands 6 in Kapitel 5.3.2 beschreiben. Wenn das Feature unterstützt wird, kann man dieses abrufen. Dazu wird dieser Command Descriptor Block verwendet:

  7 6 5 4 3 2 1 0
0 Operation Code = $46
1 Reserviert RT = 10b
2 Starting Feature Number = $0001
3
4 Reserviert
5
6
7 Allocation Length = $0014
8
9 Control

 

Die zu setzenden Werte:

Byte 0 Operation Code - $46 GET CONFIGURATION Command

Byte 1 Request Type (RT) - 10b Feature Header, auch wenn das Feature nicht unterstützt wird.

Wert Beschreibung
00b Das Laufwerk soll den Feature Header und alle durch das Laufwerk unterstützten Feature Beschreibungen zurückgeben ohne Rücksicht auf Geltung.
01b Das Laufwerk soll den Feature Header und nur die gewählte Feature Beschreibung zurückgeben.
10b Das Laufwerk soll den Feature Header und nur die gewählte Feature Beschreibung zurückgeben. Wird das Feature nicht unterstützt, soll nur der Feature Header zurückgegeben werden.
11b Reserviert

 
Byte 2 und 3 Starting Feature Number - $0001: Die Nummer des Core Feature, welches ausgegeben werden soll.

Byte 7 und 8 Allocation Length - $0014: Länge der Antwortstruktur. Der Header ist acht Byte und die Core Data sind acht Byte lang. Macht 20 Byte.

Byte 9: Control - ?
 

Antwortstruktur

Die Struktur ist 20 Byte lang. Der Feature Header:

  7 6 5 4 3 2 1 0
0 Data Length
1
2
3
4 Reserviert
5
6 Current Profile
7

 
Data Length - Die Datenlänge im Header gibt die Länge des noch folgenden Headerrestes und der Feature Bechreibungen an. Hier müsste der Wert 16 betragen weil noch vier Byte Header und zwölf Byte Feature Core Beschreibung folgen.

Current Profile - Gibt das aktive Profil an. Das Profil ist vom Laufwerk und dem eingelegten Datenträger abhängig. Sind mehrere Profile aktiv wird das Profil mit der höchsten Nummer angegeben. (Liste der Profile in einem Fenster öffnen.)

Es folgt die Core Feature Beschreibung:

  7 6 5 4 3 2 1 0
0 Feature Code = $0001
1
2 Reserviert Version = 0010b Persistent Current
3 Additional Length = 8
4 Physical Interface Standard
5
6
7
8 Reserviert INQ2 DBE = 1
9 Reserviert
10
11

 
Feature Code - Da das Core Feature abgerufen wurde muss dieser Wert $0001 sein.

Version - In den Multimedia Commands 6 muss die Versionsnummer 0010b sein.

Persistent - Muss auf 1b gesetzt sein.

Current - Muss auf 1b gesetzt sein.

Additional Length - Ist 8, wenn das Feature gültig ist.

Physical Interface Standard - Interface, mit welchem das Gerät angebunden ist:

Physical Interface Standard Beschreibung
$00000000 Unspezifiziert
$00000001 SCSI
$00000002 ATAPI
$00000003 IEEE 1394 - 1995
$00000004 IEEE 1394A
$00000005 Fibre Channel
$00000006 IEEE 1394B
$00000007 Serial ATAPI
$00000008 USB (1.1 und 2.0)
$00000009 - $0000FFFE Reserviert
$0000FFFF Hersteller
$00010000 - $0001FFFF Definiert durch INCITS
$00020000 - $0002FFFF Definiert durch SFF
$00030000 - $0003FFFF Definiert durch IEEE
$00040000 - $FFFFFFFF Reserviert

 
INQ2 - Gibt an, ob bestimmte Eigenschaften des Befehls INQUIRY unterstützt werden. Wenn INQ2 gesetzt ist, soll der Laufwerk EVPD, Page Code und 16bit Allocation Length wie in SPC-3 beschrieben unterstützen.

DBE - Device Busy Event muss gesetzt sein.

 

Deklarationen

Zusätzlich zu den Deklarationen im Kapitel Feature werden diese vorgenommen:

 
  const
    FEATURE_CORE = $0001;
 
  type
    TGET_CONFIGURATION_CORE = record
      Header : Array[0..7] of Byte;
      Data   : Array[0..11] of Byte;
    end;
    PGET_CONFIGURATION_CORE = ^TGET_CONFIGURATION_CORE;
 
  type
    TFeatureCore =   record
      FeatureCode : Word;
      Version     : Byte;
      Persistent  : Boolean;
      Current     : Boolean;
      AddLength   : Byte;
      PhysIntfStd : Cardinal;
      INQ2        : Boolean;
      DBE         : Boolean;
    end;
          

 

Ausführung

Nach der Ausführung wird die Antwortstruktur ausgewertet. Beispielfunktion:

 
  function TOptDrives.ReadConfigCore(aDevice: THandle): Boolean;
  {*******************************************************************************
  *  GET CONFIGURATION Core Feature
  }
  var
    GET_CONFIGURATION_CDB : TGET_CONFIGURATION_CDB;
    pConfigCore           : PGET_CONFIGURATION_CORE;
    aCDB                  : Array of Byte;
    DataLength            : Cardinal;
  begin
    Result := False;
    {
    *  Feature Core initialisieren.
    }
    FillChar(FDrive[FActive].Core, SizeOf(TFeatureCore), $00);
    {
    *  Den Command Descriptor Block füllen.
    }
    ZeroMemory(@GET_CONFIGURATION_CDB, SizeOf(TGET_CONFIGURATION_CDB));
    GET_CONFIGURATION_CDB.OperationCode         := SCSIOP_GET_CONFIGURATION;
    GET_CONFIGURATION_CDB.RequestType           := RT_Identified;
    GET_CONFIGURATION_CDB.StartingFeatureNumber := FEATURE_CORE;
    GET_CONFIGURATION_CDB.AllocationLength      := SizeOf(TGET_CONFIGURATION_CORE);
    {
    *  Den Command Descriptor Block übertragen.
    }
    SetLength(aCDB, 10);
    aCDB[0] := GET_CONFIGURATION_CDB.OperationCode;
    aCDB[1] := GET_CONFIGURATION_CDB.RequestType;
    aCDB[2] := HiByte(GET_CONFIGURATION_CDB.StartingFeatureNumber);
    aCDB[3] := LoByte(GET_CONFIGURATION_CDB.StartingFeatureNumber);
    aCDB[7] := HiByte(GET_CONFIGURATION_CDB.AllocationLength);
    aCDB[8] := LoByte(GET_CONFIGURATION_CDB.AllocationLength);
    {
    *  Befehl ausführen
    }
    GetMem(pConfigCore, SizeOf(TGET_CONFIGURATION_CORE));
    Result := GET_SCSI_PASS_THROUGH_DIRECT(aDevice, aCDB, pConfigCore,
                                           SizeOf(TGET_CONFIGURATION_CORE));
    if Result
    then begin
      {
      *  Wenn die Ausführung erfolgreich war ...
      }
      DataLength := pConfigCore.Header[0] shl 24 or pConfigCore.Header[1] shl 16 or
                    pConfigCore.Header[2] shl  8 or pConfigCore.Header[3];
      {
      *  Header acht und Core Feature zwölf Byte abzüglich DataLength-Feldgröße
      *  sind 16 Byte.
      }
      if FDrive[FActive].ConfigHeader.DataLength = 16 then
      with FDrive[FActive].Core
      do begin
        FeatureCode := pConfigCore.Data[0] shl 8 or pConfigCore.Data[1];
        Version     := pConfigCore.Data[2] and $3C shr 2;
        Persistent  := pConfigCore.Data[2] and $02 > 0;
        Current     := pConfigCore.Data[2] and $01 > 0;
        AddLength   := pConfigCore.Data[3];
        PhysIntfStd := pConfigCore.Data[4] shl 24 or pConfigCore.Data[5] shl 16 or
                       pConfigCore.Data[6] shl  8 or pConfigCore.Data[7];
        Core.INQ2   := pConfigCore.Data[8] and $02 > 0;
        DBE         := pConfigCore.Data[8] and $01 > 0;
        {
        *  Ergebnis
        }
        Result := FDrive[FActive].Core.FeatureCode = FEATURE_CORE;
      end;
    end;
  end;
          

Anmerkung: In der Funktion wird with ... do nicht verwendet.

Demo, welche diese Funktion nutzt:

Core (podCore.7z - 252 kb) MD5 (1 kb). Stand: 2. Juni 2013

Änderungen an der Demo

Datum Beschreibung
02.06.2013Kleine Überarbeitung und neuer Name.