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Audio-CD

Eine Audio-CD ist in der Regel vom Typ CD-DA und besteht aus einer Session, welche mehrere Audiotracks enthält. Sie kann jedoch auch eine zweite Session mit Datentracks enthalten und ist dann vom Typ CD-ROM XA.

Audio-Session

Die Audiosession ist die erste auf der CD. Sie beginnt mit einem Lead-In, gefolgt von sich abwechselnden Pausen und Audiotracks und wird mit einer Pause sowie dem Lead-Out abgeschlossen.

Session
Lead-In Pause Track ... Pause Lead-Out

Für die Adressierung der Sektoren sind verschiedene Modelle möglich. Hier werden drei verwendet:

  • MSF: In der Table of Contents sind die Adressen mit Minuten, Sekunden und Frames angegeben. Die Zählung beginnt direkt nach dem Lead-In. Eigentlich ist die Adresse vier Byte lang. Die erste Stelle besitzt jedoch immer den Wert 0, weshalb sie weggelassen wird.
  • Frames: Jeder Sektor wird als Frame gezählt. Die Zählung beginnt ebenfalls direkt nach dem Lead-In.
  • LBA: Logical Block Address. Im Prinzip wie Frames, jedoch wird erst nach der ersten Pause (2 s = 150 Frames) mit der Zählung begonnen.

Die Umrechnungen sind:

 
  function msf2lba(addr: TAddr): Cardinal;
  begin
    Result := (((addr.min * 60) + addr.sec) * 75) + addr.frame] - 150;
  end;
          
 
  function msf2frames(addr: TAddr): Cardinal;
  begin
    Result := (((addr.min * 60) + addr.sec) * 75) + addr.frame];
  end;
          

Tracks

In der TOC sind lediglich die Startadressen der Tracks und des Lead-Outs angegeben. Deshalb geht man meist davon aus, dass ein Track von seiner eigenen Startadresse bis zur Startadresse des nächsten Tracks bzw des Lead-Outs geht und kopiert entsprechend diesen Bereich.

In der Regel folgt einem Track eine Pause von zwei Sekunden, so dass man diese am Ende weglassen könnte. Manche Ripper bieten daher die Option, Stille am Ende zu entfernen. Mitunter kommt es vor, dass die Startadressen in der TOC nicht präzise angegeben sind und der Titel bereits angefangen oder der vorige noch nicht aufgehört hat.

Sektoren

Ein physikalischer Sektor ist auf der CD immer 3234 Byte groß und enthält den 2352 Byte großen logischen Sektor sowie 748 Byte EDC/ECC (Fehlerkorrektur) und 98 Byte Subcode. Bei CD-DA enthält der logische Sektor nur Nutzdaten.

Physikalischer Sektor 3234 Byte
2352 Byte Nutzdaten 748 Byte
EDC/ECC
98 Byte
Subcode

Die Nutzdaten eines Sektors enthalten 98 Audioframes. Jedes Audioframe enthält 24 Byte Audiodaten (2 Kanäle (Stereo) x 6 Samples x 2 Byte (= 16 Bit)/Sample). Zu jedem Audioframe gehören 8 Byte für die Fehlerkorrektur und 1 Byte Subcode.

Von den Subcodes P bis W werden auf reinen AudioCDs lediglich die Subcodes P und Q genutzt. Der Subcode P stellt nur ein Pause-Flag dar. Wenn es ausgewertet wird, lassen sich damit Pausen überspringen. Der Subcode Q kann verschiedene Informationen enthalten. Unter anderem das ADR und Control Byte für die Tracks in der Table of Contents. Bei mindestens neun von zehn Sektoren muss der Subcode Q Positionsangaben enthalten sein. Die ungenutzten Subcodes R bis W werden zum Beispiel dafür genutzt, dort den CD-Text unterzubringen.

Weitere Informationen:

 

Änderungen

11.01.2016Eigenes Projekt.