3. Bitraten

Um den Platz optimal ausnutzen zu können, müssen die Bitraten ermittelt werden.

Audiobitrate

Für diese Aufgabe habe ich bisher nur das Tool AVIcodec gefunden. Nachdem das Video geladen wurde, wird in der in der untersten Zeile die Audiobitrate und die Samplerate ausgegeben.

Die Audiobitrate beträgt hier 224 kb/s bei einer Samplerate von 44.100 Hz. Damit muss ein sogenannter Upsample vorgenommen werden. Dies bedeutet, dass die Samplerate auf 48.000 Hz angehoben werden muss. Um die Qualitätseinbußen gering zu halten, sollte die Bitrate und den Faktor 48.000/44.100 erhöht werden. Theoretisch ergiben sich so 244 kb/s. Praktisch wird aus der Liste der möglichen Bitraten die nächsthöhere Bitrate, hier wären es 256 kb/s, gewählt.

Videobitrate

Es liegen eine ungeschnittene MPEG-2 (mpg)- und eine VirtualDub(Mod) Frameserver (vdr)-Datei vor. Für die Berechnung wird Fit2Disc verwendet. Da es die Spieldauer noch(?) nicht ermitteln kann, war im letzten Kapitel die Spieldauer mit 108 min und 16 s notiert worden.

Wem 2passVBR zu lange dauert, kann es mit Constant Quality versuchen und sich den CQ-Wert zum Beispiel mit CQmatic ermitteln lassen. Alternativ kann der CQ-Wert auch mit CQ Kurve in Verbindung mit der von Fit2Disc ermittelten Videobitrate geschätzt werden.

Zunächst werden die Einstellungen über das zu verwendende Medium (1), das Authoringtool (2) und die Art des Authorings (3) vorgenommen.

Anschließend wird die Spieldauer (4) eingestellt. Fit2Disc gibt für die 108 min und 16 s eine Frameanzahl von 162.400 (5) an.

Nach Eingabe der Audiobitrate (6), wobei MP2 bereits eingestellt ist, kann die durchschnittliche Videobitrate (7) abgelesen werden. Da auf der DVD zwei Videos und ein Menü untergebracht werden soll, muss die Kapazität des Mediums (8) verringert werden. Hier wurden '240 min' gewählt. Am Ende blieben etwa 250 MB der DVD ungenutzt, so dass man hier auch ruhig '250 min' einstellen kann.